RL Photostyle: Natur und Wildlife Fotografie

Meine großen Leidenschaften sind Vogelkunde, Natur, Naturschutz und im allgemeinen wildlebende Tiere. Meine Begeisterung für Natur und vor allem für Vogelbeobachtung wurde bereits in meiner Jugend geweckt. Vögel und Säugetiere in ihrer natürlichen Umgebung übten und üben eine besondere Faszination auf mich aus. Meine ersten großen Wildlife Exkursionen unternahm ich in meiner Jugend und das war damals in Schottland. 

 

Das Beobachten von wildlebenden Tieren in ihrer natürlichen Umgebung ist etwas besonderes und es beschert mir auch besondere Erlebnisse.

 

Als Fotograf begann ich dann auch Wildlife zu fotografieren. Wildlife Fotografie ist etwas besonderes. Ich kann sagen, Wildlife Fotografie ist eine besondere Liga. Als Fotograf merkte ich das sehr schnell und habe auch einiges investiert, um hier meine Leidenschaft auszuleben. Sehr wichtig ist der richtige Umgang mit den Wildtieren. Wildtiere sollen durch das Beobachten und das Fotografieren nicht gestört werden. Das ist mir besonders wichtig.

 

RL Photostyle ist mein Projekt, um als Fotograf meine Arbeiten im Internet zu präsentieren.

 

Wildlife Fotografie ist ein offenes Projekt, d.h. es gibt keine Ende, weil es immer etwas neues gibt und geben wird.

 

Für mich hat Fotografie auch mit Reisen zu tun. Als Wildlife Fotograf kommt das Reisen automatisch dazu, weil es so viele unterschiedliche Lebensräume gibt, in denen es sich lohnt zu fotografieren. Ich bin gerne in Norddeutschland unterwegs (Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg), dann auch in Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich, Schweiz, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Italien und war auch schon in Norwegen, Großbritannien und Irland. 

 

Bereiste Gebiete:

 

  • Norwegen
  • Dänemark
  • Schottland
  • England
  • Irland
  • Niederlande
  • Belgien
  • Frankreich
  • Schweiz
  • Österreich
  • Ungarn
  • Kroatien
  • Slowenien

 

Deutschland

  • Schleswig-Holstein
  • Niedersachsen
  • Hamburg
  • Brandenburg
  • Niederrhein
  • Bayern

 

Im Blog gibt es zusätzlich Informationen zu bestimmten Tierarten, Biotopen und zur Naturfotografie, soweit diese Artikel nicht in Wildlife zu finden sind. Also Danke für Euren Besuch und viel Spaß beim Betrachten der Bilder und Lesen der Informationen.

 

Ein Teil meiner Arbeiten findet Ihr bei:

 

Instagram

Facebook 

 

Eine spezielle Seite zum Thema Tierfotografie und Natur findet Ihr unter der URL raymondloyalwildlife

Informationen zum Thema Vogelbeobachtung findet Ihr direkt nach den Links zu den einzelnen Tierarten. Wenn Ihr an Vogelfotografie interessiert seid, dann klickt hier.


Über die folgenden Links können die einzelnen Unterseiten direkt angesteuert werden. Ein klick auf das jeweilige Bild führt ebenfalls direkt in die jeweilige Unterseite:

Säugetiere

Download
Beobachtungsmöglichkeiten
Gebiete für Vogelbeobachtung und Tierfotografie gibt es in ganz Europa und weltweit. Neue Gebiete und Informationen zu den Orten werden laufend ergänzt.
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Vogelbeobachtung / Ornithologie

Was ist da im Gras versteckt?

Einige Basics zur Vogelkunde

 

Wie so viele Dinge im Leben, entweder man mag etwas oder man mag es überhaupt nicht. Ganz einfach. Manch einer beginnt mit Vogelbeobachtung schon früh im Leben, andere steigen erst zu unterschiedlichen Zeiten im Leben ein.

 

Wer Vögel beobachtet wird schnell herausfinden, dass das Leben dabei ziemlich "entschleunigt" wird. Man kommt zur Ruhe. In unserer hektischen Zeit ist das eine gute Nachricht für gestresste Menschen. Allerdings wirst du auch dazu gebracht, die Dinge mehr von der Seite der Natur aus zu betrachten.

 

Was braucht man als Ausrüstung? Natürlich zuerst ein Bestimmungsbuch. Im deutschsprachigen Raum ist hier der Kosmos Vogelführer von Lars Svensson et al, sehr zu empfehlen. Das Buch zeichnet sich durch brilliante Zeichnungen aller Vogelarten aus, ergänzt um Verbreitungskarten, die Brutgebiete, Wintergebiete, die Migration, sowie die Feldornithologischen Bestimmungszeichen erklären.Dann ist noch ein gutes Fernglas notwendig. Nachtgläser mit 8 X 56 sind für die Verwendung auch in der Dämmerung sehr gut zu gebrauchen; es gibt auch Gläser mit der Vergrößerung 10 X 42. Entscheidend ist, was für das eigene Sehen am besten ist. Das müsst Ihr für Euch selbst herausfinden.

 

Zum Thema Kleidung, am Besten keine grellen Farben wie gelb oder rot. Outdoor-Kleidung ist sehr gut zu gebrauchen, wichtig ist, daß die Kleidung nicht raschelt. Alles vorhanden? Dann kann es losgehen. Seht mal auf das obige Bild. Wo sind sie? Dort sind drei Bekassinen, die sich im Gras verbergen. Sie tun ihr Bestes, um sich vor uns zu verstecken. Mit Geduld können wir sie trotzdem entdecken.

 

Ansonsten geht raus, denn es gibt viel zu sehen. Macht euch Notizen, evtl. auch Markierungen in Karten. Es macht Sinn, sich einer Vereinigung anzuschließen. Z.B. dem Nabu in Deutschland, regional gibt es auch noch andere vogelkundliche Organisationen, die auch alle über das Web zu erreichen sind.

 

Die Topografie des Vogels findest Du auf meinem Wildlife Channel

 

Orte für Vogelbeobachtung und Tierfotografie findest Du ebenfalls auf meinem Wildlife Channel


Rehdener Geestmoor Diepholzer Moornierderung
Beobachtungsturm im Rehdener Geestmoor
Kranich
Kraniche im Rehdener Geestmoor
Rehdener Geestmoor
Rehdener Geestmoor Diepholzer Moorniederung

Vogelbeobachtung - Kraniche

Regeln für die Kranichbeobachtung

 

Mindestens eine Stunde vor Sonnenuntergang am Beobachtungspunkt sein. Den Fußweg zum Beobachtungspunkt in die Zeitplanung einbeziehen.

 

  1. Nutzt die festen Beobachtungseinrichtungen, um die Kraniche beim Einflug in die Vorsammelplätze und Schlafplätze zu beobachten.
  2. Ruhe bewahren und warten.
  3. Zur Beobachtung eignen sich lichtstarke Ferngläser (Nachtglas) 8x56 oder auch 10x42 evtl. auch 15x42. Empfehlung: ein Spektiv (30x80) benutzen, am besten ein Stativ setzen, das ist stabiler.
  4. Fotografieren nur mit sehr lichtstarken Festbrennweiten ab 500 mm möglich, solange die Belichtungszeit eine Aufnahme noch möglich macht. Keine Blitzfotografie. Oberhalb von ISO 1600 sind die Aufnahmen bereits unbrauchbar. Dann beschränkt Euch lieber auf das Beobachten.
  5. Immer Abstand halten. Die Fluchtdistanz der Vögel ist sehr hoch. Im Regelfall mindestens 200 bis 300 m.
  6. Alle Köpfe hoch bei den Kranichen bedeutet: Die Tiere fühlen sich erheblich gestört. Mit einem Abflug der ganzen Gruppe ist zu rechnen. Also stört die Tiere nicht.
  7. Tagsüber Beobachtung aus dem Auto. Dann sind die Kraniche auf den Feldern bei der Nahrungssuche.

Weitere Infos zu Kranichen: raymondloyalwildlife

 

Download
Regeln zur Kranichbeobachtung
Die Regeln / Hinweise zur Kranichbeobachtung als Download
Kraniche Beobachtung Regeln.pdf
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Kranich
Kraniche im Anflug an die Schlafplätze
Krachnichbeobachtung
Beobachtungsstand Oppenweher Moor
Kraniche
Kraniche im Anflug auf die Vorsammelpläte

Oppenweher Moor Diepholzer Moorniederung
Oppenweher Moor mit Regenbogen am Horizont
Oppenweher Moor Diepholzer Moorniederung
Beobachtungsstand am Oppenweher Moor


RL Photostyle: Vögel - Vogelarten

Basstölpel (Morus bassanus)

basstoelpel morus bassanus
Flug eines Basstölpels

Der Basstölpel ist …

ein Meeresvogel und gehört zur Familie der Tölpel (Sulidae). Unter den Tölpeln ist der Basstölpel die größte Art und die einzige, die in Europa brütet. In Deutschland kommt der Basstölpel als Brutvogel nur auf Helgoland vor.

Der Basstölpel lebt auf dem Meer, aus dem er auch seine Nahrung bezieht. Nur zum Brüten kommt der Basstölpel an Land. Die Brutkolonien befinden sich an Steilküsten.

 

 Zum Steckbrief Basstölpel

bassteolpel morus bassanus helgoland
Kopf eines Basstölpels

Möwen

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Heringsmöwe im Flug
Silbermöwe
Silbermöwe im Schlichtkleid
Lachmöwe
Lachmöwe im Schlichtkleid - Flugaufnahme

Reiher

Graureiher Ardea cinerea
Graureiher (Ardea cinerea)
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Graureiher bei der Nahrungsusche
Graureiher Ardea cinerea
Graureiher (Ardea cinerea)

Wildgänse

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Graugans auf einem See schwimmend Canon EF 800 mm 1/320 f/11 ISO 1600 EOS 7D mark II
Weisswangengans
Weisswangengänse

Wildenten

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Stockente am Schlafplatz // EOS R, Sigma 500mm f4.5 + Extender 1.4, 1/200s, f 6.3, ISO 1600

Höckerschwan

wildlife fotografie
Höckerschwan auf einem See

Taucher

Haubentaucher (Podiceps cristatus)

Vogelart aus der Familie der Lappentaucher. 

 

Zum Steckbrief Haubentaucher

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Haubentaucher auf dem Nest

Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)

Vogelart aus der Familie der Lappentaucher. 

 

Steckbrief Zwergtaucher


Greifvögel

Der Mäusebussard (Buteo buteo) …

… ist in Deutschland der häufigste Greifvogel und zählt auch in Europa zur häufigsten Greifvogelart. 

 

Wie der Name schon  sagt, besteht die Hauptnahrung des Mäusebussards aus Mäusen, gelegentlich auch Ratten, sorfern er diesen habhaft werden kann. 

wildlife fotografie
Mäusebussard

Der Fischadler (Pandion haliaetus) …

… hat unter den Greifvögeln eine Sonderstellung. Aufgrund seiner Charakteristik hat der Fischadler eine eigene Familie mit nur einer Gattung und einer Art. Der Fischadler kommt fast weltweit vor und ist somit ein echter Kosmopolit.

Fischadler Pandion haliaetus
Fischadler (Pandion haliaetus)

Rallen

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Blässhuhn

Austernfischer

Austernfischer Haematopus ostralegus
Austernfischer (Haematopus ostralegus)

Steckbrief: Was ist ein Sanderling?

Der Sanderling, Artname Calidris alba, gehört zur Ordnung Regenpfeiferartige (Charadriiformes) und darunter zur Gattung der Strandläufer. Dieser Gattungsname Strandläufer erklärt fast schon alles. Der Sanderling zeichnet sich durch emsiges umherlaufen aus. Kaum kann der kleine Vogel auf der Stelle stehen. Bei der Nahrungssuche rennt der Vogel stetig vor und zurück. Wenn nur sehr wenige Menschen im Watt sind, kann es vorkommen, daß der Sanderling , bei der Nahrungssuche, dem Menschen fast vor die Füße läuft.

 

Beschreibung: Hocharktischer Brutvogel. Während der Zugzeit und im Winter an Sandstränden und im Watt. Selten im Binnenland.

 

Länge: 18-20 cm

Größe: ähnlich Alpenstrandläufer, jedoch kompakter

Verhalten: arttypisches Vor- und Zurückrennen; am Strand im Wellenbereich, im Watt auch im Schlick. Methodisches Picken und Bohren im Schlick

Sanderling Calidris alba
Sanderling Calidris alba

Ringeltaube

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Ringeltaube im Feld

Schwalben

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Rauchschwalben

Stelzen

Bergstelze Gebirgsstelze Motacilla cinerea
Bergstelze / Gebirgsstelze im Herbst (Motacilla cinerea)

Meisen

Blaumeise Parus caeruleus Cyanistes caeruleus
Blaumeise

Rabenvögel

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Dohle in einer Wiese bei der Nahrungssuche

Stare

wildlife fotografie
Star bei der Futtersuche

Lerchen

wildlife fotografie
Grauammer

Statusangaben zu Vögeln

Statusangaben beschreiben, ob ein Vogel in einem Gebiet Brutvogel oder z.B. nur als Zugvogel vorkommt. Nachfolgend werden die Begriffe erläutert:


Brutvogel: die Art brütet regelmäßig im Lebensraum bzw. im VerbreitungsgebietJahresvogel: diese Art ist im Lebensraum bzw. im Verbreitungsgebiet.

Zugvogel: diese Art zieht außerhalb der Brutzeit in andere Gebiete

Wintergast: diese Art kommt i.d.R. aus Verbreitungsgebieten nördlich oder östlich von Mitteleuropa bzw. Deutschland und überwintert in der Zeit zwischen dem Herbstzug und dem Frühjahrszug.

Gastvogel: diese Art taucht nur zeitweise auf, dann auch nur in geringer Zahl

Durchzügler: Diese Arten streifen ein Gebiet nur auf dem Durchzug und sind dann während der Rast im jeweiligen Gebiet zu beobachten. Teilzieher: darunter verstehen sich Jahresvögel, die bei anhaltend schlechter Witterung (im Winter) ihren angestammten Lebensraum kurzzeitig verlassen und in wärmere Gebiete ziehen. Sie kehren aber wieder in ihren angestammten Lebensraum zurück, wenn sich die Bedingungen bessern.

Ausnahmeescheinung: hierunter verstehen sich Arten, die nur in Ausnahmefällen aus entfernten Gebieten wie z.B. Asien, Nordafrika, Mittelmeerraum, Nordamerika, nach Mitteleuropa bzw. nach Deutschland kommen. Ein Erscheinen dieser Arten in Mitteleuropa ist also unter normalen Bedingungen eher unwahrscheinlich.

Lachwmöwe
Lachmöwe im Schlichtkleid

Kleider & Altersbezeichnungen

Jugendkleid JK: das erste vollständige Gefieder des Jungvogels zum Zeitpunkt des Flüggewerdens. Zu diesem Zeitpunkt handelt es sich noch um einen juvenilen Vogel (juv.)

Erstes Winterkleid: das erste neue Kleid nach dem Jugendkleid und wird bis in das nächste Frühjahr des zweiten Jahres getragen.

Erstes Sommerkleid: entsteht durch Mauser im Frühjahr des zweiten Jahres und ersetzt das erste Winterkleid. Je nach Gattung bzw. Art sind noch Unterschiede zu den adulten Vögeln zu erkennen.

Zweites Winterkleid: Ersetzt im Spätsommer / Herbst des zweiten Jahres das erste Sommerkleid und wird bis zur Frühjahrsmauser des dritten Jahres getragen.

Zweites Sommerkleid: das ist das Sommerkleid des Vogels im dritten Jahr ab der Frühjahrsmauser

Drittes Winterkleid: folgt auf das zweite Sommerkleid im Spätsommer / Herbst des dritten Jahres. Ein drittes Winterkleid finden wir bei den Großmöwen. Wo die immaturen Vögel erst im vierten Lebensjahr geschlechtsreif werden.

Drittes Sommerkleid: dieses folgt durch Mauser im Frühjahr des vieren Kalenderjahres; der Vogel ist dann noch im dritten Lebensjahr. Ein drittes Sommerkleid finden wir bei den Großmöwen.

 

Prachtkleid: dieses Kleid wird nach dem Jugendkleid bzw. dem letzten Winterkleid des immaturen Vogels im Frühjahr durch Mauser angelegt. Je nach Art tragen nur die Männchen ein Prachtkleid. Bei den Möwen tragen beide Geschlechter ein Prachtkleid, das sich vom Schlichtkleid stark unterscheidet. Das Prachtkleid unterscheidet immature von adulten Vögeln.

Schlichtkleid: Das Schlichtkleid wird im Spätsommer / Herbst durch Mauser angelegt. Im Schlichtkleid sind die Altvögel optisch von den juvenilen / immaturen Vögeln zu unterscheiden.

Fischadler
Fischadler im Flug

Fachbegriffe aus der Vogelkunde

Albinismus: Durch das Fehlen von Pigmenten sind die Tiere völlig weiß und haben rote Augen.

 

Daumenfittich (Alua): kleine Federn an der Handschwinge

Armdeckenfeld: Flügelabschnitt auf der Oberseite des Flügels, teilweise anders gefärbt.

Armflügel: der innere Flügelabschnitt neben der Handschwinge

 

Augenring: ringförmige Befiederung um das Auge herum

Augenstreif: ein auf Augenhöhe verlaufender Streifen

 

Finger: die gespreizten Federn der äußeren Handschwinge, die beim Flug sichtbar ausgespreizt werden. Vgl. Flugbild der Greifvögel.

Flügelbinde: andersfarbiges Band an den großen / mittleren Armdecken

Flügeldecken: Federn, die die Schäfte der Schwungfedern, die Knochen und die Muskeln des Flügels abdecken.

Flügelprojektion: beim stehenden Vogel der sichtbare Überstand der Flügelspitzen über die Schwanzspitze

Flügelstreif: Heller Streifen an den Hand- und Armschwingen, im Flug zu sehen.

 

Fußprojektion: beim fliegenden Vogel die sichtbar über den Schwanz hinausgestreckten Beine.

Gonys: am Unterschnabel gelegener Bereich (vor der Spitze), andersfarbiger Bereich (auch Gonysfleck)

Habitus: darunter versteht sich der Gesamteindruck, der dem Vogel seinen Charakter verleiht und besteht aus Größe, Gestalt und Bewegungsweise.

 

Handflügel: bezeichnet den äußeren Teil des Flügels

Handschwingenprojektion: bezeichnet den Überstand der Handschwingen von den sie überwiegend abdeckenden Schirmfedern

 

Lidring: unbefiederte Partie rund um das Auge, immer unbefiedert

 

Paläarktis: zoogeographische Region, die aus Europa, Nordafrika und Asien nördlich des Himalaja abdeckt.

 

Schirmfedern: anders strukturierte, teilweise anders gefärbte innere Armschwingen. Der Begriff kommt daher, daß diese Federn "beschirmend" über dem Flügel liegen, wegen des stärkeren Verschleiß werden diese Federn öfter durch Mauser erneuert.

Schwanzprojektion: Überstand der Schwanzfedern über die Flügelspitzen

 

Spiegel: Farbiges Feld auf den Armschwingen, besonders bei Enten bekannt.

 

Subapikalfleck: Fleck vor der Federspitze, z.B. bei Möwen

Subterminalbinde: eine auffallend anders gefärbte Binde, kann am Schwanz, Flügelhinterrand oder auch bei einzelnen Federn vorkommen.

Tarsus: zusammengewachsene Mittelfußknochen

Tibia: Unterschenkel

 

Überaugenstreif: Streifen über dem Auge, und über dem Augenstreif, kann sich vom Schnabelgrund bis in den Nacken erstrecken.

Unterart: auch Subspezies, auf einen bestimmten geographischen Raum beschränkte Unterart einer Art. Vgl. Nebelkrähe - Rabenkrähe

Varietät: vorkommende Abweichungen innerhalb einer Art

Wachshaut: unbefiederter Bereich auf dem Schnabel, um die Nasenlöcher; auch andersfarbig, speziell bei Greifvögeln

Zügelstreif: Streif zwischen Schnabel und Auge, geht nicht über das Auge hinaus, sonst Augenstreif


Urban Wildlife

urban wildlife photography
Grey goose chicks feeding on an apple in an urban area
urban wildlife photography
Taube trinkt aus einer Pfütze

RL Photostyle: Vogelfotografie / Tierfotografie

In diesem Abschnitt geht es um Vogelfotografie bzw. Tierfotografie. Du findest hier Bilder von den Vögeln die hier aufgelistet sind. Die Seite "Vögel" wird regelmäßig überarbeitet und ergänzt. Also schaut immer mal wieder rein. Die Informationen zu den einzelnen Vogelarten werden ebenfalls regelmäßig ergänzt oder überarbeitet.

Zur Technik / Die Kameras

Für meine Vogelfotografie benutze ich DSLR-Kameras (Spiegelreflex) und auch spiegellose DSLM-Kameras. Dabei setze ich persönlich die Marke Canon ein. 

Objektive

Es werden Teleobjektive eingesetzt, dabei kommen das 70-200mm, ein 100-400mm, ein 500mm und 600mm (sogenannte Supertele) Objektiv zu Einsatz. Tele-Extender 1,4 und 2.0 werden ebenfalls verwendet.

 

Stative

Der Einsatz von Superteles erfordert definitiv ein Stativ, daß auch erhebliche Lasten tragen kann. Die Traglast kann durchaus 8 oder 9 kg erreichen. Dabei ist zu beachten, daß das Stativ mindestens für die dreifache Traglast des eigentlich vorgesehenen Gewichts ausgelegt sein muß.

Dieses Gewicht setzt sich zusammen aus:

  • DSLR

  • Supertele

  • Extender

  • Stativkopf

  • evtl. Blitz

  • evtl. Blitzhalterung

  • evtl. Beamer für den Blitz
  • evtl. Blitzkabel

Der Anstellwinkel der Stativbeine sollte dabei wenigstens 80° betragen, optimal sind allerdings 90°. Das Stativ kann aus Aluminium oder Carbon gefertigt werden. Allerdings sollte Carbon der Vorzug eingeräumt werden, da Carbon schneller ausschwingt als Aluminium. Kauft also keine billigen Angebote, da das Billigsegment den gestellten Anforderungen nicht gerecht wird. In der Folge müsste erneut investiert werden. Ihr zahlt also mehr, als notwendig gewesen wäre. 

Der Stativkopf

Es gibt unterschiedliche Stativkopftypen, wie z.B. 2-Wege-Köpfe, 3-Wege-Köpfe, Getriebeneiger, Kugelköpfe, Videoköpfe oder Fluid-Gimbal-Köpfe. Unterschiedliche fotografische Themen erfordern auch entsprechende Stativköpfe.
Warum sollte man nicht 2-Wege-Köpfe oder gar Kugelköpfe verwenden? Der Grund liegt im Gewicht der Ausrüstung begründet wie auch in der Länge der Objektive. Der Kugelkopf kann nicht entsprechend festgestellt werden, um die Kamera mit Objektiv zu halten. 2- oder 3-Wege-Köpfe scheitern an den langen Objektiven und kippen entweder nach vorne oder nach hinten. Das führt dann wieder zu Problemen mit dem AF.
Ein Videokopf ist möglich, das funktioniert auch. Die beste Lösung ist der Gimbalkopf. Solange mein keinen hatte, war die Ausrede natürlich: "Wer braucht sowas schon". Klar ist: Der Gimbalkopf absorbiert Erschütterungen, lässt sich sehr leicht vertikal und horizontal verschieben und feststellen. Genau das, was man braucht.

 


RL Photostyle: Säugetiere

Rehwild

Rehbock
Rehwild
Rehwild
Rehwild
Rehwild
Rehwild


RL Photostyle: Lebensräume

Das Wattenmeer

Leuchtturm Heversand
Wattenmeer - im Hintergrund der Leuchtturm von Heversand

Das Wattenmeer befindet sich in der Küstenregion der Nordsee und ist die Küstenstrecke vom dänischen Skallingen bis zum Ort Den Helder in den Niederlanden. Dazwischen liegen die niederländischen Inseln (Westfriesland) Texel, Vlieland, Terschelling, Ameland, Schiermonnikoog und Ruttumerplaat.

Auf deutscher Seite sind es die friesischen Inseln Borkum, Memmert und Juist und die ostfriesischen Inseln Norderney, Baltum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge.

Ebenfalls gehören dazu die Halligen und Kooge an der Küste von Schleswig-Holstein sowie die Inseln Pellworm, Amrum, Föhr und Sylt. Nördlich von Sylt gehören die dänischen Inseln Fanö, Mandö und Röm dazu. 

Das Wattenmeer ist der direkte Küstenbereich in der Nordsee zwischen dem niederländischen Den Helder

(Fähranleger nach Texel) und dem dänischen Skallingen. Durch seine direkte Verbindung mit der Küstenlinie ist das Wattenmeer den Gezeiten ausgesetzt. Die Fläche des Wattenmeers wird mit ungefähr 9000 km² angegeben, die Länge mit 450 km. In der Breite erreicht das Wattenmeer bis zu 40 km, bei Ebbe.

 

Alle sechs Stunden wechselt die Tide. Das Wattenmeer wird

somit täglich zweimal vom Hochwasser (auflaufendes Wasser) geflutet und zweimal durch das ablaufende Wasser (Ebbe) wieder freigelegt. Durch Kanäle im Sand, die Priele, läuft das Wasser wieder ab oder läuft wieder auf.

 

So gesehen, bewegt man sich im Watt auf dem freigelegten

Meeresboden. Dieser Boden dient Vögeln, Fischen, Muscheln, Würmern, Insekten und spezialisierten Pflanzen als Lebensraum.

Direkte Zuflüsse in das Wattenmeer sind vor allem die Ijssel / Ijsselmeer, Ems, Elbe und die Eider (bei Tönning), dazu kommen noch zahlreiche weitere, kleine Flüsse.

 

Das Wattenmeer ist eines der größten zusammenhängenden

Feuchtgebiete. Ein wesentliches Merkmal des Wattenmeeres sind die Salzwiesen. Salzwiesen sind von krautigen Pflanzen und Gräsern bewachsene Flächen des Watts, die vom Meer in regelmäßigen Abständen überflutet werden.

 

Bei den Pflanzen der Salzwiesen handelt es sich um sogenannte

Spezialisten, die in diesem Lebensraum existieren können.

 

Das Wattenmeer ist regelmäßiger Rastplatz für Zugvögel im Frühjahr und Herbst, wird aber auch von vielen Arten zur Überwinterung genutzt.

 

Limikolen, Enten und Gänse nutzen das Wattenmeer als Trittstein während der Zugzeiten oder um dort zu überwintern. Während dieser Zeiten sind tausende dieser Arten an einem Platz zu finden. Die Vögel sind in aller Regel sehr scheu, können aber über eine größere Distanz gut beobachtet werden.


Die nachfolgende Karte zeigt die Habitate im Wattenmeer. 

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Habitate im Wattenmeer.png
Von Science Education through Earth Observation for High Schools (SEOS) Project, CC BY-SA 2.0, Link

Nationalparks Wattenmeer

Die Anliegerstaaten zum Wattenmeer haben alle eigene Nationalparks eingerichtet und erhalten damit das Wattenmeer. Die Nationalparks im Folgenden:

 

 

Hier geht zur Seite Nationalpark-Wattenmeer.de

 

Die Links in diesem Abschnitt leiten auf externe Seiten weiter. Alle Seiten behandeln die Thematik Wattenmeer. 



Vogelarten im Wattenmeer

Limikolen - Watvögel

  • Alpenstrandläufer
  • Austernfischer
  • Brachvogel
  • Regenbrachvogel
  • Goldregenpfeifer
  • Knutt
  • Kiebitz
  • Meeresstrandläufer
  • Pfuhlschnepfe
  • Rotschenkel
  • Säbelschnäbler
  • Sanderling
  • Sandregenpfeifer
  • Seeregenpfeifer

Möwen-Seeschwalben- Skuas

  • Mantelmöwe
  • Heringsmöwe
  • Silbermöwe
  • Sturmmöwe
  • Lachmöwe
  • Dreizehenmöwe
  • Flusseeschwalbe
  • Zwergseeschwalbe
  • Skua

Enten und Gänse

  • Brandgans
  • Eiderente
  • Stockente
  • Trauerente
  • Pfeifente
  • Graugans
  • Nonnengans
  • Ringelgans

Weisswangengans Nonnengans
Weisswangengänse bei der Nahrungssuche auf den Wiesen hinter den Deichen

Weitere Arten im Wattenmeer

  • Eissturmvogel
  • Kormoran
  • Feldlerche
  • Ohrenlerche
  • Schneeammer
  • Wanderfalke
  • Seeadler

Wattenmeer
Möwen auf Watflächen im Wattenmeer