Vogel Fotografie - Tier Fotografie

Tier Fotografie beschäftigt sich damit, Tiere in ihrem natürlichen Habitat (=Lebensraum) zu fotografieren. Die Vogel Fotografie ist ein Teil der Tierfotografie. Hier gibt es Tipps und praktische Tipps zur Tierfotografie.

Kranich
Kraniche im Anflug an die Schlafplätze
Krachnichbeobachtung
Beobachtungsstand Oppenweher Moor
Kraniche
Kraniche im Anflug auf die Vorsammelpläte


Zur Technik / Die Kameras

Für meine Vogelfotografie benutze ich DSLR-Kameras (Spiegelreflex) und auch spiegellose DSLM-Kameras. Dabei setze ich persönlich die Marke Canon ein. 

Objektive

Es werden Teleobjektive eingesetzt, dabei kommen das 70-200mm, ein 100-400mm, ein 500mm und 600mm (sogenannte Supertele) Objektiv zu Einsatz. Tele-Extender 1,4 und 2.0 werden ebenfalls verwendet.

 

Stative

Der Einsatz von Superteles erfordert definitiv ein Stativ, daß auch erhebliche Lasten tragen kann. Die Traglast kann durchaus 8 oder 9 kg erreichen. Dabei ist zu beachten, daß das Stativ mindestens für die dreifache Traglast des eigentlich vorgesehenen Gewichts ausgelegt sein muß.

Dieses Gewicht setzt sich zusammen aus:

  • DSLR

  • Supertele

  • Extender

  • Stativkopf

  • evtl. Blitz

  • evtl. Blitzhalterung

  • evtl. Beamer für den Blitz
  • evtl. Blitzkabel

Der Anstellwinkel der Stativbeine sollte dabei wenigstens 80° betragen, optimal sind allerdings 90°. Das Stativ kann aus Aluminium oder Carbon gefertigt werden. Allerdings sollte Carbon der Vorzug eingeräumt werden, da Carbon schneller ausschwingt als Aluminium. Kauft also keine billigen Angebote, da das Billigsegment den gestellten Anforderungen nicht gerecht wird. In der Folge müsste erneut investiert werden. Ihr zahlt also mehr, als notwendig gewesen wäre. 

Der Stativkopf

Es gibt unterschiedliche Stativkopftypen, wie z.B. 2-Wege-Köpfe, 3-Wege-Köpfe, Getriebeneiger, Kugelköpfe, Videoköpfe oder Fluid-Gimbal-Köpfe. Unterschiedliche fotografische Themen erfordern auch entsprechende Stativköpfe.
Warum sollte man nicht 2-Wege-Köpfe oder gar Kugelköpfe verwenden? Der Grund liegt im Gewicht der Ausrüstung begründet wie auch in der Länge der Objektive. Der Kugelkopf kann nicht entsprechend festgestellt werden, um die Kamera mit Objektiv zu halten. 2- oder 3-Wege-Köpfe scheitern an den langen Objektiven und kippen entweder nach vorne oder nach hinten. Das führt dann wieder zu Problemen mit dem AF.
Ein Videokopf ist möglich, das funktioniert auch. Die beste Lösung ist der Gimbalkopf. Solange mein keinen hatte, war die Ausrede natürlich: "Wer braucht sowas schon". Klar ist: Der Gimbalkopf absorbiert Erschütterungen, lässt sich sehr leicht vertikal und horizontal verschieben und feststellen. Genau das, was man braucht.